Liebe Brigid,
Mein kleiner Junge kommt dieses Jahr in die Schule, und ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll, ihm die Grundlagen beizubringen – wie Buchstaben und Zahlen schreiben. Ich mache mir Sorgen, dass er hinter seinen Klassenkameraden zurückbleiben könnte, wenn die Schule im September losgeht.
Er hat null Interesse an Malen oder daran, Buchstaben auf Papier zu schreiben. Ich habe sogar diese abwischbaren Übungsbücher gekauft – aber trotzdem kein Interesse. Als ich online nach Tipps gesucht habe, war ich total überwältigt von den ganzen Ideen und Materialien. Was würdest du empfehlen? Vielleicht kämpfen ja auch andere Eltern mit dem gleichen Problem. 🤷
Mrs W
Hey Mrs W,
Ich habe in den letzten zehn Jahren hunderte von Vierjährigen unterrichtet – und viele (besonders Jungs!) haben wenig Lust, sich hinzusetzen und Buchstaben oder Zahlen zu schreiben.
Das ist völlig normal, und du bist damit nicht allein! Viele Eltern haben Schwierigkeiten, ihre Kinder für Buchstaben, Zahlen und Schreiben zu begeistern.
Erstmal: Dein Kind muss vor der Schule weder schreiben noch zählen oder Buchstaben auswendig können – genau dafür ist die Schule da! Aber ich verstehe total, dass du ihm ein bisschen Starthilfe geben möchtest, damit er sich im September sicherer fühlt.
Wenn du nach Tipps googelst, wirst du tausende Vorschläge finden – darunter auch diese perfekt inszenierten Instagram-Ideen, die für gestresste Eltern mit wenig Zeit einfach nicht machbar sind.
Hier sind stattdessen einfache und spaßige Wege, um dein energiegeladenes Kind ganz nebenbei auf die Schule vorzubereiten – ohne Tränen oder Frust!
1. Sensorisches Spielen – oder auch: kontrolliertes Chaos 😉
💦 Rasierschaum auf der Duschwand – Lass dein Kind Buchstaben, Zahlen oder Muster hineinmalen. Extra-Bonus: Es macht auch noch Spaß in der Badewanne!
🎨 Straßenkreide – Draußen lernen = sofort mehr Spaß! Dein Kind kann auf der Terrasse oder dem Gehweg kritzeln – und es fühlt sich wie eine kleine Rebellion an 😎 (auch wenn es nur Kreide ist!).
✍️ Tipp: Fang mit Buchstaben an, die für dein Kind eine Bedeutung haben – zum Beispiel der Anfangsbuchstabe seines eigenen Namens oder der Name eines Geschwisters.
2. Bildschirmzeit als sinnvolles Lernwerkzeug 🔧
Viele Eltern stehen Bildschirmzeit skeptisch gegenüber – und das ist total verständlich. Aber gezielt eingesetzte Technik kann ein tolles Lernwerkzeug sein, anstatt nur eine Ablenkung. 20 Minuten pro Tag mit einer hochwertigen Lern-App sind etwas ganz anderes als sinnloses Scrollen.
🔎 Worauf solltest du bei einer guten Lern-App achten?
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Wer hat sie entwickelt? Am besten von Lehrkräften oder Bildungsexperten.
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Welche Lernziele verfolgt sie? Sie sollte klare Bildungsinhalte vermitteln.
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Fördert sie die Sprachentwicklung?
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3. Feinmotorik-Bootcamp – ohne dass dein Kind es merkt!
Kräftige Hände = selbstbewusste Schreiber! Feinmotorik ist nicht nur fürs Schreiben wichtig, sondern auch für alltägliche Dinge wie Jacke zuzippen, Schere benutzen oder Spielsachen aufräumen.
Hier sind ein paar einfache Ideen, die du mit Dingen umsetzen kannst, die du wahrscheinlich schon zuhause hast:
🖐 Sensorisches Spielen: Kneten, mit Pinzetten kleine Gegenstände aufheben.
🎨 Basteln: Malen, Ausschneiden, Punkt-zu-Punkt-Bilder.
🔨 Bauen & Konstruieren: Lego, Becher stapeln, Marshmallow-Türme.
🧵 Fädel- & Schnürübungen: Perlen auf Schnüre auffädeln, Fädelkarten nutzen.
🧩 Spiele & Puzzles: Geschicklichkeitsspiele, Zuordnungsspiele.
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Über Brigid:
Brigid ist Grundschullehrerin mit über zehn Jahren Erfahrung in staatlichen und privaten Schulen in Großbritannien und im Nahen Osten. Sie ist spezialisiert auf die Frühpädagogik und das Arbeiten mit neurodiversen Kindern.